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Finanzplan erstellen

Unter einem Finanzplan versteht man im engen Sinne einen kurzfristigen, mittelfristigen oder langfristigen Liquiditätsplan. Generell gibt es mehrere Pläne, die ein externer Controller von Feldinger Consulting bei Ihnen als kleines und mittelständisches Unternehmen einführen kann. Dazu gehören neben dem bereits erwähnten Liquiditätsplan, der ein sehr wichtiges Instrument der finanziellen Steuerung darstellt und für Sie als Unternehmer oder Geschäftsführer und für Fremdkapitalgeber gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten große Beachtung finden sollte, bzw. wird, eine Ergebnisplanung, also eine Planung des operativen Geschäftsergebnisses in Erlösen und Kosten. Ein weiterer Finanzplan stellt die Planung der Aufwendungen und Erträge für externe Adressaten dar, die wir nicht weiter vertiefen wollen.

Der Finanzplan wird vom externen Controller für 12 Monate im Voraus stets rollierend von Monat zu Monat angepasst. Vor den Sommerferien und vor Weihnachten wird jeweils Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld an die Mitarbeiter ausgezahlt? Kein Problem, denn solche vertraglichen Verpflichtungen werden in die Finanzplan eingetragen und sind somit vorhersehbar und planbar und kommen nicht „überraschend“.

Zusammenfassend kann man sagen, dass vom externen Controller im Finanzplan als Liquiditätsplan, alle Einzahlungen und Auszahlungen berücksichtigt werden, also somit die Bezahlungen der Kundenrechnungen, die Umsatzsteuervorauszahlungen, die Auszahlungen der Löhne und Gehälter und die Begleichung der Lieferantenrechnungen.

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Der mittelfristige Finanzplan wird vom externen Controller für 3 Jahre im Voraus geschrieben. Danach wird zumindest der Liquiditätsplan naturgemäß schwieriger zu planen. Anders der Ergebnisplan. Dieser kann auch für einen langfristigen Zeitraum von 5-10 Jahren geplant werden, was aber natürlich sehr stark von der strategischen Geschäftsausrichtung abhängig ist. Der Finanzplan sollte im Übrigen nicht mit dem Finanzergebnis verwechselt werden: Das Finanzergebnis ist eine Größe aus der Gewinn- und Verlustrechnung und spiegelt das (Gesamt-) Ergebnis aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen und ähnlichen Aufwendungen und Erträgen wieder, die aber natürlich auch wieder in Einzahlungen und Auszahlungen enden.

Im Finanzplan im Sinne einer Ergebnisplanung werden vom externen Controller dem gegenüber alle Kosten und Leistungen (Erlöse) geplant und abgetragen. Im Unterschied zum Liquiditätsplan findet man hier drin alle Aufwendungen und Erträge, die Kosten und Leistungen darstellen. Ein Beispiel: eine neue Maschine wird angeschafft. Die Ausgabe fällt auf den Zeitpunkt der Lieferung. Die Auszahlung bei Bezahlung in einer, zwei, drei oder vier Teilzahlungen wird in den Liquiditätsplan eingetragen, weil die Auszahlung eben nur einmal oder zweimal usw. vorkommt. Die Maschine wird über 10 Jahre abgeschrieben und somit jedes Jahr zu einem Zehntel im Ergebnisplan berücksichtigt.